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Cerny Florian
basso

Florian Cerny, Bariton. Kurz Biography:

Der 1946 in Bayern gebürtige Sänger ist der Sohn des Ornithologie Kommunikationsforschers, Dirigenten und Komponisten, Universitätsprofessor (Prag) Dr. Waldemar Cerny (desig. General Musik Direktor des Landestheaters Linz); seine Mutter, Gabriela-Gisela, Luise Gräfin Szekely, war Sängerin und Konzertpianistin. 1967 folgte er seinen Eltern nach Australien, die dort Theaterverträge hielten, und begann das Studium der Rechtswissenschaften. 1971 entschloss er sich zudem zur staatlichen Schauspielausbildung. Sehr bald aber fühlte er sich von der Tradition seiner Familie (die seit 1759 Juristen, Bühnen Künstler, auch beides waren) überwältigt, und ließ, nach mehreren gewonnen Gesangswettbewerben (ohne jeglichen Gesangsunterricht), 1973-1976 am StaatsKonservatorium der Universität Sydney im Rahmen der Opernschule seine Stimme ausbilden (erste Pädagogin war Marjorie Walker; später Prof. Valerie Collins-Varga). Gleichzeitig nahm er den Unterricht im Klavierspiel wieder auf und gab Konzerte und Liederdarbietungen landesweit. Auch konnte er bereits früh mit einigen Rollen, wie zum Beispiel: Papageno, oder in 'l'infant et les sorteleges' von Maurice Ravel an der Oper von Sydney auftreten mit Patronage von Dame Joan Sutherland. Den staatlichen Schauspielunterricht führte er gleichwohl, zum Schauspielkurs der Akademie, fort. Im Jahr 1973 ehelichte er eine Juristin mit Friedensgericht und Prokura aus einer namhaften Industriellenfamilie aus Sydney. Eine mehrwöchige Cruise in die 'Südsee' brachte ihm u.a. unschätzbare Bühnenerfahrung völlig anderer Art ein, mit evergreen floor shows!, als Beendigung der ersten Phase seiner künstlerischen Trainings zum Opernsänger im diesem Paradies.

1976-1977 vervollständigte Cerny seine Ausbildung durch Studien in Wien bei Kammersängerin Hilde Zadek und Kammersänger Hans Hotter (ihn bewundernd verehrte er schon seit den prägenden Erlebnissen in Bayreuth mit Wieland und Wolfgang Wagner Inszenierungen und später von Meisterklassen in Sydney und Hongkong) in München und ging dann für eine Spielzeit 1978 an die Israelische National Oper von Tel Aviv für seinen ersten Solovertrag. Hier übernahm er beispielsweise: den Germont, Nabucco, Escamillo, Sharpless, den Tonio wie Silvio und Alfio. Eine landesweite Tournee als Solist mit dem Jerusalem Symphony Orchestra und Rundfunkaufnahmen mit Kunst- und
Volksliedern (in hebräischer Sprache) unter Gary Bertini, rundeten diesen Vertrag im herrlichen Israel ab.

1980 (-1983 ) wurde Cerny an die Schleswig-Holsteinische Staatsoper in Kiel als Charakter- und Heldenbariton engagiert. Hier komplettierte Cerny seine Aufbauphase, wie zum Beispiel mit Faninal, Don Giovanni‚ Enrico in ‘Lucia di
Lammermoor‘, Fürst Igor, Kothner, Posa, Holländer, u.a. . Eine rege Gastspieltätigkeit begleitete dieses erste Solo-Engagement in Deutschland, um nur die Nationale Reis Opera in Holland zu nennen mit Holländer. Sein konzertanter Nabucco in Hamburg erzeugte grosses Echo; oder Kothner aus 'Meistersinger' mit Karl Ridderbusch, Don Giovanni, inszeniert bei Staatsintendant Hans-Peter Lehmann Staatsoper Hannover, nur kurz genannt.
1984 ereilte ihn ein Ruf an das Sheldonian Theatre der University of Oxford, wo er den Stadtkommandanten sang in Richard Strauss' 'Friedenstag', in der ersten Wiederaufführung mit BBC Radiobroadcast, nach der einzigen mit Hans Hotter. Als Holländer wurde er von Staatsintendant Peter Beilharz an die Hessische Staatsoper Wiesbaden geholt; des Gleichen, generiert durch General Musik Direktor Pinchas Steinberg, an der Bremischen Staatsoper; dort verpflichtete ihn Staatsintendant Tobias Richter für seine 'Palestrina' Inszenierung als Graf Luna, mit europaweiter Würdigung, insbesondere in Montpellier und Limoges. Gleichen Jahres sang er den Figaro an der English National Opera London (in englisher Sprache), folgend den Tonio und Alfio landesweit dirigiert von David Lloyd Jones. In Genf sang er die Partie des Biterolf in 'Tannhäuser' mit Kollegen Wolfgang Schöne, Elisabeth Connell und Rene Kollo unter der Leitung von Horst Stein.

Januar 1985 engagierte ihn Staatsintendant und General Musik Direktor Wolfgang Sawallisch an die Bayerische Staatsoper für zwei Festverträge bis 1991. Der zweite Vertrag 1988-1991 wurde auf Cerny‘s Ersuchen auf Gastspielbasis umgewandelt. Hier konnte man ihn erleben, um nur Weniges zu erwähnen: als Dapertutto und Dr. Miracle mit Wolfgang Brendel in Otto Schenk's Regie von 'Hoffmann's Erzählungen'; Prevotee in 'Cardillac' mit Donald McIntyre; Shaunard und Colline; im Nikolaus Lehnhoff 'Ring' als Donner mit James Morris, Kurt Moll; Graf Luna aus 'Il Trovatore' neben Mirella Freni mit Regie Götz Friedrich; Paolo in 'Boccanegra' mit Piero Cappucili; Kalif in 'Barbier von Bagdad'; de Bretigni in 'Massenet's 'Manon' mit Editha Gruberova, in der Regie von Giuseppe Patanee; Faninal in 'Rosenkavalier' mit Brigitte Fassbänder, Barbara Bonney, Gwenith Jones, Leitung hatte Wolfgang Sawallisch; Sprecher in 'Zauberflöte' mit Kurt Moll und Lucia Popp; 'Salome' in der Regie von August Everding mit Hildegard Behrens; im Richard Strauss-Zyklus der Bayrischen Staatsoper, geleitet von Wolfgang Sawallisch, etliche Partien, vornehmlich genannt den Graf Dominque in 'Arabella' von Richard Strauss mit Lucia P o p p.
Wärend dieser Zeit Gastverträge: Auswahlbeispiele:
Faninal im 'Rosenkavalier' mit Regisseur Martinotti an der Grand Opera de Paris; Staatsoper Hamburg, Donner mit Gerd Albrecht am Pult; als de Bretigny an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf; Kothner an der Niedersächsischen Staatsoper Hannover mit Hermann Prey und Siegfried Jerusalem; den Holländer an der Hessischen Staatsoper Wiesbaden; Faninal an der Deutschen Staatsoper Berlin, Dirigat: Daniel Baremboim; Mailänder Scala als Prevotee mit Waltraut Mayer und Donald McIntyre, nämliches am Maggio Musicale Firenze; Maestro Riccardo Chailly berief Florian Cerny an das Teatro Communale Bologna als Donner; Oper Bern als Faninal mit Edith Mathis; nach Basel als König Thoas in 'Iphigenie en Tauride', musikalische Leitung Michael Boder und Achim Freyer Regie; London als Tonio und Alfio dirigiert von David Lloyd Jones; Amfortas in Essen mit Stephan Soltesz am Pult.

1992 in 'Elektra als Orest an der Victorian State Opera Melbourne mit Ivonne Minton und Marilyn Zschau; likewise Adelaide Festival; gleichen Jahres sang er seinen ersten Telramund mit der GewandhausOrchester Oper Leipzig; 1994 an der Philharmonie Braunschweig, Mahlers 8te Symphony mit Dirigat Philippe Augin. 1995 holte ihn, nun in Ihrer Funktion als Staatsintendantin, Brigitte Fassbänder an das Staatstheater nach Braunschweig, den Wotan und Jochanaan zu singen. An der Australian Opera Sydney 1996, seinem Ursprungstheater, sang Cerny in 'Fidelio' den Pizarro mit dem "zweifellos spektakulärsten Applaus in der Geschichte dieses Theaters"; Rundfunk-aufnahmen mit dem Berliner Symphonie Orchester und Konzert mit Rudi Stephan's 'Die ersten Menschen' als Kain im gefeierten Schinkelkonzerthaus am Gendarmenmarkt unter dem Dirigat von Karl-Anton Rieckenbacher, neben Siegmund Nimsgern, der "die Ursprungsbesetzung Hans Sotin's weit mehr als nur ausglich"!, hatten weite Resonancen. 1999 kam er einer Einladung nach: an den Richard Strauss-Tagen in Garmisch-Partenkirchen unter der Schirmherrschaft von Brigitte Fassbänder, für den Bariton Part in Strauss' 'Bürger als Edelmann' teilzunehmen, neben Sir Peter Ustinov als Sprecher, mit nachfolgenden Aufnahmen des Bayerischen Rundfunks, BR, die Leitung hatte: Karl-Anton Rieckenbacher. Den Ruf durch Staatsintendant Gerd Uecker an die Sächsische Staatsoper nach Dresden folgte er gerne, den Holländer zu übernehmen, Regie: Wolfgang Wagner. 2001 nahm Florian Cerny die ehrenvollen Einladung an, den Telramund in John Dew's Regie von 'Lohengrin' an der Badischen Staatsoper Karlsruhe zu singen anlässlich der Feier : ‘50 Jahre Bundesverfassungsgericht, Karlsruher Republik‘. Geoffrey Tate empfahl ihn 2002 an das Teatro San Carlo Napoli, den Dorfältesten in 'Königskinder' von E.Humperdinck zu singen mit Olaf Bär.
Ein Angebot aus Sardinien, schlussendlich, lehnte er ab.
Verschiedene Verträge in der Folgezeit beendeten seine Laufbahn als Sänger.

Heute lebt er am Starnberger See bei München, New York und Sydney und widmet sich der Nachwuchsförderung.

Als Sport ist zu erwähnen: Konzentrationsübung 'Karate' zu nennen (Kuro-Obi 'schwarzer Gurt‘), Hochseefischen, Bergsteigen (1-2).

Florian Cerny hatte die grosse Ehre mit namhaftesten Persönlichkeiten gearbeitet zu haben, eine Auswahl:
Sawallisch, Baremboim, Lehnhoff, Rudel, Patanee, Schenk, Friedrich, Everding, Chailly, Janson, Stein, Richter, Wagner, Tate, Albrecht, u.v.a. ;

sowie mit vielen der weltweit renomiertesten Kollegen und Kolleginnen seiner Ära, wie zum Beispiel:
Fassbänder, Freni, Chiaurov, Randova, Cappucili, Araiza, Gruberova, Popp, Mathis, Moll, Bonney, Varady, Brendel, Prey, Gw. Jones, Cotrubas, Obrazova, Ridderbusch, Kollo, Jerusalem, u.v.a. .

Er sang in vielen der grössten Opernhäuser, als Beispiele:
München, Hamburg, Dresden, London, Berlin, Mailand, Florenz, Neapel, Sydney, Stuttgart, Düsseldorf, Hannover, Paris, Barcelona, u.a. .


Discography Auswahl:

Richard Strauss: ‘Rosenkavalier‘ : Faninal (Grand Opera de Paris, EMI CD, Vid.)
Richard Strauss: ’Rosenkavalier’ : Faninal (GewandhausOrch. Oper Leipzig, Vid.)
Richard Strauss: ’Rosenkavalier’:Faninal (Bayerische Staatsoper München, Vid.)
Richard Strauss: ‘Friedenstag‘ : Stadtkommandant (Bayer. Staatsoper, EMI CD)
Richard Strauss: ‘Der Bürger als Edelmann‘ (Bayr. Rundfunk, Koch-Schwann CD)
Richard Strauss: ‘Elektra‘ : Orest (Victorian State Opera Melbourne, Vid.)
Richard Wagner: ’Holländer’ : Holländer (Hessi. Staatsoper Wiesbaden, Vid.) Richard Wagner: ‘Holländer‘ : Holländer (Staatsoper Bremen, Vid.)
Richard Wagner : ‘Lohengrin‘ :Telramund (GewandhausOrch.Oper Leipzig, Vid.)
Richard Wagner: ‘Lohengrin‘ : Telramund (Czeski Statni Opera Praha, Vid.) Richard Wagner: 'Lohengrin' : Telramund (Badische Staatsoper Karlsruhe, Vid.)
Richard Wagner: ‘Rheingold‘ : Donner (Bayerische Staatsoper, EMI CD, Vid.)
Jule Massenet : ‘Manon‘ : de Bretigny (Bayerische Staatsoper, EMI CD, Vid.)
Rudi Stephan: ‘Die ersten Menschen‘: Kain (Radio Symph.Orch. RSO Berlin, cpo, CD)
E. Humperdinck: ‘Königskinder‘ : Dorfältester (Teatro San Carlo Napoli, CD, Vid.)
U. Zimmermann: ‘Levin’s Mühle‘: Müller Johann (Gew.Orch.Oper Leipzig, Vid.)
 

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