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Navarrini Francesco
basso

Er studierte bei Carlo Boroni und Giuseppe Felix in Mailand und debütierte 1876 am Teatro Comunale von Ferrara als Alfonso in "Lucrezia Borgia" von Donizetti. Er gastierte an den Opernhäusern von Malta, Venedig, Triest, Florenz und Turin und sang 1881-83 am Teatro San Carlos in Lissabon. 1883 kam er an die Mailänder Scala; seitdem dort wie am Teatro Costanzi von Rom sehr erfolgreich. Am 5.2.1887 sang er an der Scala, an der er bis 1900 ständig wirkte, in der Uraufführung von Verdis "Othello" den Lodovico. Er kreierte dort weiter Partien in den Uraufführungen der Opern "Condor" von Carlos Gomes (21.2.1891) und "Fior d'Alpe" von Alberto Franchetti (15.3.1894). 1894 wirkte er an der Scala in der Uraufführung der Neu-Fassung von Verdis "Don Carlos" mit. Am Teatro Carlo Felice Genua nahm er an der Uraufführung von Alberto Franchettis Opern "Cristoforo Colombo" (6.10.1892) teil. Er gastierte 1887 in London; weitere Gastspiele an der Oper von Monte Carlo (1900), am Deutschen Theater Prag (1901), in St. Petersburg, Madrid, Barcelona, Buenos Aires, Moskau, Odessa und Sevilla. Besonders in Rußland konnte er glänzende Erfolge erzielen. 1898-99 wirkte er an der Scala in den "Meistersinger"-Aufführungen unter Toscanini mit. 1902 Tournee durch die USA mit einer Operntruppe unter der Leitung von Pietro Mascagni, wobei er besonders als Il Cieco in dessen "Iris" Aufsehen erregte. Sein Bühnenrepertoire hatte einen enormen Umfang und enthielt neben den großen italienischen und französischen Partien auch Wagner-Heroen wie den Hunding, den Hagen und den Pogner. Seine gewaltige Körpergröße und seine machtvolle, tiefe Stimme bewunderte man vor allem in der Rolle des Marcel in den "Hugenotten" von Meyerbeer, als Silva im "Ernani" von Verdi, als Großinquisitor in Verdis "Don Carlos" und im Wagner-Repertoire. Er beendete seine Karriere 1912 am Narodny Theater in St. Petersburg. Er verbrachte seinen Lebensabend auf seinem Landsitz in Rossano Veneto.Seine äußerst seltenen Schallplattenaufnahmen (auf Fonotipia, Mailand, 1906-07 aufgenommen) zeigen eine der schönsten Baßstimmen seiner Zeit, die in der üppigen Fülle ihrer stimmlichen Mittel wie in der Ausgereiftheit ihrer Ausdruckskunst nur zu bewundern ist. Nicht zu verwechseln mit ihm ist der Bassist Vittorio Navarini (?1916), der als Solist und später als Chorsänger bei verschiedenen Operntruppen in den USA auftrat.

 

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