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Constantino Florencio
tenore

Er kam ganz jung nach Argentinien. Dort wurde er zunächst Maschinist, dann Schiffsingenieur, ließ schließlich aber seine Stimme mit Hilfe eines spanischen Mäzens ausbilden. Er debütierte (angeblich) bereits 1889 am Teatro Solis in Montevideo als Fernando in 'La Favorita' von Donizetti. 1892 sang er in Montevideo in 'Dolores' von Bretón und dann in der gleichen Oper am Teatro Odeón in Buenos Aires. 1897 hörte man ihn am Teatro de la Opera in Buenos Aires. Er ging dann nach Italien, wo er an verschiedenen Provinztheatern auftrat. Einen ersten großen Erfolg hatte er dort am Teatro Dal Verme in Mailand als Herzog im 'Rigoletto'. 1898 sang er bei der Italienischen Oper in Holland, u.a. den Rodolfo in der holländischen Premiere von Puccinis 'La Bohème'. 1900 war er am Teatro Real in Madrid als Gast zu hören, 1900 auch an den Opernhäusern von Warschau und St. Petersburg (Marienskij Theater), Nach weiteren Erfolgen an südamerikanischen Bühnen hatte er 1903-04 bei einer Europa-Tournee, vor allem in Deutschland und Spanien, seine Erfolge. 1901 und 1904-05 trat er am Theater des Westens in Berlin auf, u.a. 1905 als Herzog im 'Rigoletto' und als Manrico im 'Troubadour'. 1905 alternierte er an der Covent Garden Oper London mit dem berühmten Tenor Enrico Caruso als Herzog im 'Rigoletto' und trat dort auch als Don Ottavio im 'Don Giovanni' auf. 1906 kam er mit dem Ensemble der San Carlo Opera Company an das Opernhaus von New Orleans und nahm dann an einer USA-Tournee teil. 1908 wurde er an das Manhattan Opera House in New York verpflichtet; hier sang er als Partner der großen Primadonna Luisa Tetrazzini u.a. den Herzog im 'Rigoletto' und den Arturo in 'I Puritani' von Bellini. In New Orleans sang er 1907 den Maurizio in der amerikanischen Premiere von 'Adriana Lecouvreur' von Cilea. 1909 trat er in der Eröffnungsvorstellung des neu erbauten Opernhauses von Boston zusammen mit Lillian Nordica und Louise Homer als Enzo in 'La Gioconda' von Ponchielli auf. 1911 hörte man ihn in Boston in der Uraufführung der Oper 'The Sacrifice' von Frederick Converse. 1908-09 und 1910-11 war er an der Metropolitan Oper New York engagiert, wo er u.a. den Herzog im 'Rigoletto' und den Alfredo in 'La Traviata' vortrug. 1910 gastierte er an der Chicago-Philadelphia Opera als Edgardo in 'Lucia di Lammermoor'. 1909-12 feierte man ihn am Teatro Colón von Buenos Aires, u.a. 1909 in der Erstaufführung von Rubinsteins 'Dämon', 1911 in der Premiere von Verdis 'Don Carlos'. 1912 bereiste er mit einer Operntruppe Argentinien. 1915 trat er letztmals in Los Angeles auf. Er erschien auf der Bühne auch als Dick Johnson in Puccinis 'La Fanciulla del West', als Verdis Ernani, als Radames in 'Aida', als Nemorino in 'Elisir d'amore', als Graf Almaviva im 'Barbier von Sevilla', als José in 'Carmen', als Raoul in den 'Hugenotten' von Meyerbeer und als Arturo in Bellinis 'I Puritani'. Er lebte später in Mexico City, wo er jedoch völlig verarmte. Er starb in einem Armen-Hospital, nachdem man ihn bewußtlos auf der Straße liegend gefunden hatte. Metallisch glänzende, strahlende Tenorstimme. Schöne Aufnahmen auf G&T (Berlin, 1905), Excelsior Reale, Odeon (Paris, 1906), Favorite (Paris, 1906), Victor (1907-08) und Columbia, auch Pathé- (Paris, 1905) und Edison-Zylinder.

 

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