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Albanese Licia
soprano

Sie studierte zuerst am Konservatorium von Bari, dann bei Giuseppina Baldassare-Tedeschi. Gewinnerin eines nationalen Gesangwettbewerbs in Bologna unter 300 Konkurrenten. Debüt 1934 am Teatro Petruzzelli von Bari (unter dem Namen Alicia Albanese) als Mimi in 'La Bohème'. Sie sang dann an der Oper von Rom die Micaela in 'Carmen' und die Pamina in der 'Zauberflöte', am Teatro San Carlo Neapel die Mimi. Bereits im Jahre 1935 bei den Festspielen in der Arena von Verona als Anna in Catalanis 'Loreley', ebenfalls 1935 am Teatro Lirico Mailand, aufgetreten, wenig später an der Mailänder Scala (Antrittsrollen 1935 Mimi und Lauretta in Puccinis 'Gianni Schicchi'), wo man sie, zumal als Partnerin von Benjamino Gigli, bald in großen Partien herausstellte. 1936 gastierte sie in Parma, 1936-39 an der Oper von Rom (u.a. als Mimi, als Liu in 'Turandot', als Suzel in 'Amico Fritz' von Mascagni und als Sophie im 'Werther' von Massenet). 1937 Gastspiel an der Covent Garden Oper London als Liu in 'Turandot' und als Nannetta in Verdis 'Falstaff'. Beim Maggio musicale Fiorentino sang sie 1938 die Silvia in der italienischen Erstaufführung der Oper 'L'Isola disabitata' von J.Haydn. Nach großer Karriere in Italien 1940 an die Metropolitan Oper New York berufen (Antrittsrolle: Madame Butterfly). Dort hatte sie 1942 einen ihrer größten Triumphe als Traviata. Länger als 25 Jahre, bis 1966, Mitglied der Metropolitan Oper, an der sie 17 Partien in insgesamt 286 Vorstellungen vortrug, darunter die Susanna in 'Nozze di Figaro', die Marguerite im 'Faust' von Gounod, die Donna Anna im 'Don Giovanni', die Tosca, die Titelrolle in 'Manon Lescaut' von Puccini, die Giorgetta in Puccinis 'Il Tabarro', die Lauretta in 'Gianni Schicchi', die Nedda im 'Bajazzo' und -- als ihre große Glanzrolle- die Butterfly, die sie an der Metropolitan Oper allein 72mal sang. 1966 trat sie letztmals an der Metropolitan Oper als Mimi (beim Newport Opera Festival) auf. Sie war aber auch bei Gastspielen in Europa wie in Amerika weiterhin sehr erfolgreich. 1941-50, 1953-57 und 1959 gastierte sie an der Oper von San Francisco als Butterfly; dort nahm man 1950 eigens für sie Puccinis 'Suor Angelica' in das Repertoire des Hauses auf. Weitere Gastspiele an der Chicago Opera (Debüt 1941 als Micaela), an den Opern von Philadelphia, Cincinnati, San Antonio, St. Louis und Baltimore wie in Südamerika, wo sie 1951 in Rio de Janeiro die Butterfly sang. Arturo Toscanini, der ihre Stimme sehr schätzte, übertrug ihr die Hauptrollen in seinen berühmten Rundfunkaufnahmen von 'La Bohème' und 'La Traviata' in den USA, die später auch auf RCA-Platten herauskamen. 1951 sang sie nochmals an der Scala in Mailand die Butterfly; 1970 gab sie ein letztes Konzert in der Carnegie Hall in New York. Aus ihrem Repertoire sind noch die Ines in Meyerbeers 'Africaine', die Zerline im 'Don Giovanni', die Norina im 'Don Pasquale' und die Fedora in der Oper gleichen Namens von Giordano zu nennen. Sie verbrachte ihren Ruhestand in Norwalk im amerikanischen Staat Connecticut. Lyrische Sopranstimme von hoher Musikalität, die die ihr gemäßen Aufgaben vor allem in Partien von Puccini und Verdi fand. Zahlreiche Schallplatten: HMV ('La Bohème' mit Benjamino Gigli), RCA (u.a. vollständige Opern 'La Bohème', 'La Traviata', 'Manon Lescaut', 'Carmen'). Mitschnitte von Opernsendungen im amerikanischen Rundfunk auf RCA und auf Privatmarken.

 

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