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Barsowa Valeria
soprano [ 1892 - 1967 ]

Sie studierte zuerst Klavierspiel bei dem estnischen Komponisten Arthur Kapp. Sie wurde dann Schülerin des Moskauer Konservatoriums, wo sie durch U.A. Mazetti zur Sängerin ausgebildet wurde, nachdem sie zuvor durch ihre Schwester Maria Wladimirowna Barsowa Gesangsunterricht erhalten hatte. Sie trat 1915 in einem Moskauer Kabarett auf, wo sie durch den Direktor der Zimin-Privatoper Sergej Zimin entdeckt wurde. 1917 debütierte sie an dieser Oper als Gilda im 'Rigoletto'. Nach der Oktoberrevolution sang sie mit dem Ensemble der Zimin-Oper Partien wie die Susanna in 'Nozze di Figaro', die Konstanze in der 'Entführung aus dem Serail', die Nedda im 'Bajazzo', die Rosina im 'Barbier von Sevilla' und die drei Frauenrollen in 'Hoffmanns Erzählungen'. Sie setzte während dieses Engagements ihre Ausbildung durch weitere Studien bei U.Mazetti in Moskau fort. 1919 sprang sie am Eremitage-Theater in Moskau für die indisponierte Primadonna Antonina Neshdanowa als Rosina ein und erregte das Aufsehen des berühmten Bassisten Fedor Schaljapin, der in dieser Vorstellung mitwirkte. Darauf sang sie am Stanislawski-Theater Moskau u.a. die Clairette in der Operette 'La Fille de Madame Angot' von Lecoqc. 1920 wurde sie an das Bolschoj Theater in Moskau berufen, an dem sie bis 1948 als gefeierte Künstlerin wirkte. Sie trat in den Jahren 1920-24 auch an den Opernhäusern von Stanislawsky und Nemirowitsch-Dantchenko in Moskau auf. Ihre Glanzrollen waren die Ludmilla in 'Ruslan und Ludmilla' von Glinka, die Antonida in dessen 'Iwan Susanin', die Butterfly, die Musetta in 'La Bohème', die Lakmé, die Gilda im 'Rigoletto', die Königin von Shemakan im 'Goldenen Hahn' von Rimsky-Korssakow, die Titelrolle in 'Snegourotchka' vom gleichen Komponisten, die Manon von Massenet und die Traviata. Neben ihrem Wirken auf der Bühne entfaltete sie eine erfolgreiche Konzerttätigkeit und trat auch im Ausland auf, u.a. 1929 in Berlin und bei einer Konzerttournee durch Polen. 1939 organisierte sie Opern-Aufführungen für Arbeiter in Kollektiven und in Lagern beim Bau des Wolga-Don-Kanals. Sie wurde 1937 zur Volkskünstlerin der UdSSR ernannt und erhielt 1941 den Stalin-Preis; sie setzte sich immer wieder für die kulturpolitischen Aktivitäten der Sowjetunion und der Kommunistischen Partei ein. 1950-53 wirkte sie als Professorin am Konservatorium von Moskau. Sie zog sich dann nach Sotchi am Schwaren Meer zurück. Man bewunderte im Koloraturfach die Leichtigkeit und Virtuosität ihrer Stimmführung, in lyrischen Partien die Feinheit ihrer Ausdruckskunst. Schallplatten: bereits um 1930 elektrische Odeon-Platten, später zahlreiche Aufnahmen der staatlichen sowjetrussischen Produktion (Melodiya), darunter auch integrale Opern ('Ruslan und Ludmilla' von Glinka, 'Sadko' von Rimsky-Korssakow, 'Pique Dame' von Tschaikowsky).

 

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