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Bötel Bernhard
tenore

Sohn des berühmten Tenors Heinrich Bötel (1854-1938); Ausbildung bei Mathieu Lorent in Hamburg, später noch bei Ernst Grenzebach in Berlin. Er debütierte 1905 am Stadttheater von Aachen als Lancelot in der Operette 'La Poupée' von Audran. Er kam dann an die Berliner Komische Oper, wo er vor allem als Titelheld in 'Hoffmanns Erzählungen' erfolgreich war. Er blieb vier Jahre in Berlin und wandte sich in dieser Zeit mehr und mehr dem Buffo-Fach zu. 1907 wirkte er mit dem Ensemble der Komischen Oper Berlin im Londoner Adelphi Theater in der englischen Erstaufführung von 'Hoffmanns Erzählungen' in einer kleinen Rolle mit. Später hatte er in Wien eine bedeutende Karriere als Operettensänger, zuerst am Theater an der Wien, dann 1912-14 am Raimund-Theater in Wien. So nahm er am 17.11.1909 an der Uraufführung der Lehár-Operette'Der Graf von Luxemburg' am Theater an der Wien als Arnaud teil. In der Spielzeit 1914-15 war er am Stadttheater von Halle/Saale tätig. Danach wirkte er wieder in Berlin und war zwanzig Jahre lang als Tenor-Buffo ein geschätztes Mitglied der Berliner Städtischen Oper. Zugleich trat er als Operettensänger auf und wurde als Partner der berühmten Diva Fritzi Massary gefeiert. 1928-31 trat er im Ensemble der Berliner Kroll-Oper in Erscheinung. Weiten Kreisen wurde er durch sein Auftreten im Berliner Rundfunk bekannt. 1935 nahm er von der Bühne Abschied. Bühnenpartien: der Graf Almaviva im 'Barbier von Sevilla', der Paolino in Cimarosas 'Matrimonio segreto', der Belmonte in der 'Entführung aus dem Serail', der Herzog im 'Rigoletto', der Chapelou im 'Postillon de Lonjumeau' von A.Adam, der Wilhelm Meister in 'Mignon' von A.Thomas, der Hans in Smetanas 'Verkaufter Braut' und aus dem Bereich der Operette der Alfred wie der Eisenstein in der 'Fledermaus', der Pietro in 'Boccaccio' von F. von Suppé, der Paris in Offenbachs 'La belle Hélène', der Eddin in 'Tausendundeine Nacht' von J.Strauß und der Danilo in der 'Lustigen Witwe'. Sehr viele Schallplatten haben uns die Stimme des Künstlers erhalten. Sie erschienen unter den Etiketten von HMV, Odeon, Polydor, Scala (Wien, 1910), Homochord, Polyphon, Vox und Tri-Ergon.

 

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