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Elena Theodorini on iTunes


Theodorini Elena
soprano

Eigentlicher Name Elena De Monzunu; (ihr Familienname erscheint in vielerlei Schreibweisen als Teodorini, Teodori, Teodoul, auch als Theodorides). Sie war die Tochter griechischer Eltern, die als Schauspieler in Rumänien lebten. Sie studierte am Konservatorium von Mailand Klavierspiel bei Ratti, Gesang bei Sangiovanni. Sie debütierte als Mezzosopranistin am Theater von Cuneo in der Partie des Condé in "Maria de Rohan" von Donizetti. In den folgenden zwei Jahren sang sie Mezzosopran-Partien in Alessandria, Livorno, Pisa, Chieti und an der Oper von Bukarest. 1879 debütierte sie dann als Sopran in der Partie der Marie in der "Regimentstochter" von Donizetti am Teatro Dal Verme in Mailand. In der gleichen Saison sang sie am Teatro Dal Verme die Rachel in "La Juive" von Halévy. 1880 debütierte sie an der Mailänder Scala als Marguerite im "Faust" von Gounod; 1881 sang sie hier die Valentine in den "Hugenotten" von Meyerbeer, 1882 in der Uraufführung der Oper "Bianca di Cervia" von Antonio Smareglia. 1884 feierte man sie am Teatro Colón von Buenos Aires als Partnerin von Francesco Tamagno. In den folgenden zehn Jahren hatte sie eine glanzvolle Karriere, vor allem an den großen italienischen Bühnen. 1886 sang sie an der Covent Garden Oper London die Gioconda, die Valentine in den "Hugenotten" und die Donna Anna im "Don Giovanni". In der Saison 1890-91 sang sie nochmals an der Scala in der veristischen Oper "Mala Pasqua" von Gastaldon, die den gleichen Stoff wie "Cavalleria rusticana" behandelt. Bis 1900 gab sie noch Gastspiele in Südamerika und an den Opernhäusern von Lissabon und Bukarest. Danach war sie fast nur noch im Konzertsaal zu hören. Ihre Bühnenrepertoire war vielseitig und umfaßte so verschiedene Aufgaben wie die Rosina im "Barbier von Sevilla", die Amina in Bellinis "La Sonnambula", die Marguerite im "Faust" von Gounod, die Rachel in "La Juive" von Halévy, die Traviata und die Aida. 1909 gründete sie in Buenos Aires die Accademia Teodorini. 1916-23 lebte sie als Gesangpädagogin in Brasilien. Zu ihren Schülerinnen zählten die berühmte Sopranistin Bidu Sayão und der griechische Bassist Nicola Moscona. 1924 kehrte sie nach Bukarest zurück und erhielt 1925 eine Professur an der dortigen Musikakademie.Ihre umfangreiche, voluminöse Stimme beherrschte ein Repertoire von besonderer Vielseitigkeit.Lit: V.Cosma: "Elena Teodorini" (Bukarest, 1964).Im Jahre 1903 hat sie in Mailand fünf Titel auf G&T aufnehmen lassen; hinzu kommen zwei Aufnahmen auf Odeon, die 1902 in Athen unter dem Namen Elena Theodorides veröffentlicht wurden, die man ihr zuschrieb, die jedoch von der griechischen Sopranistin Elena Theodorides stammen. Alle diese Aufnahmen gehören zu den größten Raritäten.

 

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