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Gloria Davy on iTunes


Davy Gloria
soprano

Ihre Eltern stammten von der westindischen Insel St. Vincent, wo sie auch ihre Kindheit verbrachte. Mit zwölf Jahren begann sie das Musik- und Gesangstudium in New York. Dort war sie an der Juilliard-Musikschule Schülerin von Belle Soudent und erhielt 1953 den Marian-Anderson-Preis. 1954 wirkte sie an der Juilliard School in der amerikanischen Premiere der Richard Strauss-Oper 'Capriccio' in der Rolle der Gräfin mit. 1954 erregte die junge farbige Sängerin Aufsehen, als sie mit der 'Porgy and Bess Opera Company' eine Welt-Tournee unternahm. Weiteres Studium dann in Mailand. 1957 Gastspiel an der Oper von Nizza, 1958 am Teatro Comunale Bologna als Aida. 1958 kam sie an die Metropolitan Oper New York (Antrittsrolle: Aida). An der Metropolitan Oper sang sie in vier Spielzeiten bis 1961 Partien wie die Pamina in der 'Zauberflöte', die Leonore im 'Troubadour' und die Nedda im 'Bajazzo'. 1959 war sie an der Staatsoper von Wien als Gast zu hören. Es folgten Konzertreisen und Gastspiele in den europäischen Musikzentren, wobei sie vor allem an der Mailänder Scala, aber auch in London, Paris, Zürich und Brüssel sehr erfolgreich war. 1960 an der Covent Garden Oper London als Aida bewundert, ebenso am Teatro Regio von Parma. 1961-68 ständiges Mitglied der Städtischen Oper (Deutsches Opernhaus) Berlin. Bei den Donaueschinger Musiktagen des Jahres 1957 kreierte sie die 'Nachtstücke und Arien' von H.W. Henze. 1958 gab sie glanzvolle Konzerte im Rahmen der Brüsseler Weltausstellung. 1958 sang sie in Como, 1959 beim Maggio musicale Florenz die Dido in 'Dido and Aeneas' von Purcell, 1958 in Mailand in einer konzertanten Aufführung von Glucks 'Armida', 1959-60 am Teatro Massimo Palermo. 1962 war sie am Teatro Liceo Barcelona, 1965 in Madrid als Aida zu Gast, 1969 trat sie am Théâtre de la Monnaie Brüssel auf. Sie lebte dann in Genf und ging einer ausgedehnten Gastspiel- und Konzerttätigkeit nach. Nach einem schweren Autounfall, den sie 1969 erlitt, konnte sie zunächst ihre Bühnenkarriere nicht mehr fortsetzen. Sie sang dann am Grand Théâtre Genf (im Rollstuhl sitzend) die Priorin in 'Dialogues des Carmélites' von F.Poulenc. Seit 1973 erschien sie gelegentlich wieder auf der Bühne, trat aber hauptsächlich noch in Konzerten auf. 1985 wurde sie als Professorin an die Indiana University Bloomington berufen, wohnte aber weiter in Genf.\n Neben der Qualität ihrer Stimme rühmte man die Musikalität des Vortrags und das stilistische Einfühlungsvermögen der Sängerin.\n Schallplatten: DGG, (Querschnitte 'Aida' und 'Cavalleria rusticana'), London, Cetra (Szenen aus der Oper 'Conchita' von Zandonai zusammen mit Giuseppe Campora) und Colosseum (Ausschnitte aus 'Porgy und Bess').

 

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