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Verrett Shirley
mezzosoprano [ 1931 - 2010 ]

Ihre Jugend verbrachte sie in Kalifornien. 1955 begann sie ihre Gesangsausbildung bei Anna Fitziu in Chicago, die sie bei Mme. Székély-Freschl an der Juilliard Music School beendete. Sie war auch Schülerin von Hall Johnson in Los Angeles, später der berühmten Mezzsopranistin Giulietta Simionato. Sie sang bereits kleinere Partien in ihrer amerikanischen Heimat: 1957 in Yellow Springs (Ohio) in Brittens "The Rape of Lucretia", 1958 an der New York City Centre Opera in "Lost in the Stars" von Weill. 1959-60 sang sie ähnliche Rollen an der Oper von Köln (Debüt in der Uraufführung der Oper "Der Tod des Grigori Rasputin" von Nikolas Nabokov am 23.11.1959). Nachdem sie den Marian-Anderson-Preis für junge farbige Sänger gewonnen hatte, debütierte sie bei den Festspielen von Spoleto 1962 als Carmen. 1963 gastierte sie mit sensationellen Erfolgen am Bolschoj Theater in Moskau und an der Oper von Kiew. Im gleichen Jahr begann sie eine glanzvolle Karriere als Konzert- und Liedersängerin in ihrer amerikanischen Heimat; auch in den europäischen Musikzentren erschien sie im Konzertsaal. 1966 debütierte sie an der Mailänder Scala in ihrer großen Glanzrolle, der Carmen. 1974 bewunderte man sie dort als Lady Macbeth in Verdis "Macbeth". 1966 große Erfolge an der Covent Garden Oper London als Ulrica im "Maskenball", als Azucena im "Troubadour", als Amneris in "Aida", als Eboli in Verdis "Don Carlos", als Carmen und als Titelfigur in Glucks "Orpheus". 1971 feierte man sie an der Oper von Dallas als Leonora in Donizettis "La Favorita". 1972 gestaltete sie an der Oper von San Francisco die Selika in "L'Africaine" von Meyerbeer. In der gleichen Partie hatte sie 1973 einen sensationellen Erfolg an der Grand Opéra Paris. 1983 sang sie dort die Sinaide in Rossinis "Mosè in Egitto". 1968 wurde sie an die Metropolitan Oper New York verpflichtet, wo sie im September 1968 ein glanzvolles Debüt als Carmen hatte. Sie sang seither an diesem Haus in mehr als hundert Vorstellungen ihre großen Partien: die Azucena im "Troubadour", die Eboli im "Don Carlos" von Verdi, die Cassandre wie die Didon in "Les Troyens" von Berlioz (die sie 1973 in der amerikanischen Erstaufführung des Opernwerks vortrug), die Judith in "Herzog Blaubarts Burg" von B.Bartók, den Néocle in Rossinis "Le Siège de Corinthe", die Adalgisa wie die Norma in Bellinis "Norma", die Tosca, die Mme. Lidoine in "Dialogues des Carmélites" von Poulenc und die Leonora in "La Favorita" von Donizetti. Sie gastierte auch an der Staatsoper von Wien, an der Oper von Genf, in Montreal, Cincinnati, Pittsburgh, Dallas und beim Maggio musicale Fiorentino, wo sie 1969 die Elisabetta in "Maria Stuarda" von Donizetti gestaltete. Gegen Ende der siebziger Jahre trat sie mehr und mehr in dramatischen Sopranpartien hervor: als Norma, als Lady Macbeth, als Amelia im "Maskenball" und als Tosca (u.a. 1986 an der Oper von Boston). Am 13.7.1989 sang sie im Eröffnungskonzert der neu erbauten Opéra Bastille Paris, am 17.3.1990 in der ersten Vorstellung an diesem Hause die Didon in "Les Troyens". 1991 gastierte sie am Teatro San Carlo Neapel als Santuzza, im australischen Adelaide als Dalila in "Samson et Dalila". Als das nach seiner Kriegszerstörung wieder aufgebaute Teatro Carlo Felice in Genua 1991 mit Verdis "Troubadour" eröffnet wurde, sang sie die Azucena.An ihrer groß dimensionierten Stimme schätzte man die Weite des Tonumfangs wie die fast suggestive, glutvolle Dramatik des Vortrags, dazu galt sie als grandiose Drastellerin.Schallplatten: Die ersten Aufnahmen der Künstlerin erschienen unter dem Namen Shirley Verrett-Carter; zahlreiche Schallplatten auf RCA (Titelheld in "Orpheus" von Gluck, Ulrica in "Un ballo in maschera", Preziosilla in "La forza del destino", Federica in "Luisa Miller" von Verdi, Orsini in "Lucrezia Borgia" von Donizetti), Electrola (Eboli in Verdis "Don Carlos"), Decca ("Macbeth" von Verdi, Azucena im "Troubadour" mit Luciano Pavarotti), TIS ("Maria Stuarda"), Frequenz ("Mosè in Egitto" von Rossini), amerik. Columbia, CBS, MRF ("Maria Stuarda" von Donizetti), Arkadia (Dido in "Dido and Aeneas" von H.Purcell), Morgan ("Africaine" von Meyerbeer), DGG ("Macbeth" von Verdi); Castle-Video ("Africaine).

 

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