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Gall Yvonne
soprano

Sie studierte am Conservatoire National Paris bei Dubulle. Der Direktor der Grand Opéra Paris Pierre Gailhard berief sie, kurz bevor er von der Direktion des Hauses zurücktrat, (als letzte von vielen bedeutenden Sängerpersönlichkeiten während seiner Amtsführung) an dieses Opernhaus. Sie debütierte dort 1908 in der französischen Erstaufführung der 'Götterdämmerung' als Woglinde und sang diese auch 1909 in der Premiere des 'Rheingolds'. Im gleichen Jahr sang sie dort sehr erfolgreich die Mathilde in Rossinis 'Wilhelm Tell'. Sie wurde bald eine der großen Primadonnen der französischen Metropole und trat sowohl an der Grand Opéra als auch seit 1921 an der Opéra-Comique auf. An der Grand Opéra gestaltete sie die Tatjana in der dortigen Premiere des 'Eugen Onegin' und wirkte 1914 in der Uraufführung der Oper 'Scémo' von Alfred Bachelet mit. Am 10.5.1922 kreierte sie an der Opéra-Comique in der Uraufführung von 'Les noces corinthiennes' von Henri Busser die Partie der Daphné, am 24.4.1931 wirkte sie dort in der Uraufführung von Albéric Magnards 'Guercoeur' mit. 1923 nahm sie an der Oper von Monte Carlo an der Uraufführung von Raoul Gunsbourgs Oper 'Lysistrata' teil. 1918-20 trat sie an der Oper von Chicago, 1927-29 an der Sommer-Oper von Ravinia bei Chicago auf. Mit dem Ensemble der Oper von Chicago sang sie 1920 in der amerikanischen Erstaufführung von Ravels 'L'Heure espagnole' in New York die Concepcion, 1919 in Chicago in der Premiere von 'Le Chemineau' von Xavier Leroux. Gastspiele brachten der Künstlerin an den großen Bühnen in Frankreich, Italien und Belgien bedeutende Erfolge; Konzertreisen in Europa und in Nordamerika. Sie gastierte 1924 an der Covent Garden Oper London als Tosca, 1931 in San Francisco, 1935 beim Maggio musicale von Florenz in 'Castor et Pollux' von Rameau als Phébe. 1934 sang sie an der Grand Opéra die Marguerite im 'Faust' in der dortigen 2000. Aufführung der bekannten Oper von Gounod. Auch an der Scala in Mailand trat sie als Gast auf. Neben ihrem Wirken auf der Bühne hatte sie eine große Karriere im Konzertsaal; so kreierte sie 1906 in Paris das Werk 'Psaume XLVII' von Florent Schmitt. Sie erhielt nach Beendigung ihrer Karriere eine Professur am Conservatoire National in Paris. Verheiratet mit dem Komponisten und Direktor der Pariser Grand Opera Henri Busser (1872-1973).\n Brillant geführte, in Ihrem Ausdruck nuancenreiche Sopranstimme, vor allem im französischen Repertoire ausgezeichnet.\n Schallplatten auf Pathé (vollständige Oper 'Roméo et Juliette' von Gounod) und auf Columbia.\n

 

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