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Rémond Fritz
tenore

Er war der Sohn der bekannten Sängerin Maria Rémond-Heinemann (1831-1902). Er wurde zunächst Schauspieler, debütierte als solcher 1884 am Stadttheater von Halle/Saale und war dann am Theater von Breslau (1885-87), am Stadttheater Düsseldorf (1887-88), am Stadttheater Danzig (1888-90) und 1890-92 am Stadttheater Bremen engagiert. 1892 wurde er an das Hoftheater von München verpflichtet, wo er sehr erfolgreich war und 1898 in der Uraufführung von H. von Hofmannsthals "Der Tor und der Tod" mitwirkte. 1897 war er in der Uraufführung von "Die Königskinder" von E.Humperdinck (und Ernst Rosmer) in der Melodramfassung der Königssohn. Zu dieser Zeit hatte er bereits damit begonnen, seine Stimme bei der Pädagogin Emilie Kaula in München ausbilden zu lassen. 1898 sang er am Stadttheater von Bremen als erste Opernpartien den Max im "Freischütz" und den Lohengrin. Den Lohengrin sang er dann auch 1898 an der Münchner Hofoper, ging aber seiner Tätigkeit als Schauspieler noch bis 1900 nach. Mit einem Engagement ans Stadttheater von Freiburg i.Br. wechselte er noch im gleichen Jahr ganz ins Opernfach. 1902-05 war er am Hoftheater von Karlsruhe engagiert. 1905-07 am Opernhaus von Riga und 1907-10 am Opernhaus von Köln. Im Mittelpunkt seines Repertoires für die Opernbühne standen heldische Partien wie der Erik im "Fliegenden Holländer", der Tannhäuser, der Tristan, der Loge, der Siegmund und der Siegfried im Ring-Zyklus, der Herodes in "Salome" von R.Strauss, der Radames in "Aida", der Othello von Verdi, der Canio im "Bajazzo", der Joseph in der gleichnamigen Oper von Méhul, der Eleazar in "La Juive" von Halévy, der Titelheld in "Samson et Dalila" von Saint-Saëns und der Genesius in der Oper gleichen Namens von F.Weingartner. Er gastierte u.a. an den Hoftheatern von Mannheim (1903, 1905), Stuttgart (1904), Hannover (1908) und Braunschweig, an den Opernhäusern von Frankfurt a.M. (seit 1905) und Hamburg (1908) und sang 1904 bei den Bayreuther Festspielen den Parsifal. 1910-11 war er Intendant am Stadttheater von Bromberg und wurde dann als Intendant an das Opernhaus von Köln berufen, wo er bis 1928 sehr erfolgreich wirkte (mit Otto Klemperer als Chefdirigent); seit 1928 führte der den Titel eines Generalintendanten. Er war verheiratet mit einer Tochter des Theaterdirektors Senger, die selbst kurze Zeit als Schauspielerin auftrat. Sein Sohn Fritz Rémond jr. (1902-76) wurde später ein bekannter Schauspieler und Theaterleiter in Frankfurt a.M. Sein Neffe war der ebenfalls sehr bekannte Schauspieler und Autor Curt Goetz (1888-1960).Von Fritz Rémond sr. sind keine Schallplattenaufnahmen überliefert.

 

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