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Jean-Christophe Benoit on iTunes


Benoit Jean-Christophe
baritono

Er entstammte einer sehr musikalischen Familie. Sein Vater war Mitglied des berühmten Calvet-Streichquartetts, seine Mutter war als Komponistin tätig. Er erhielt seine Ausbildung am Pariser Conservatoire National und trat zunächst als Konzert- und Liedersänger auf. Seit Anfang der fünfziger Jahre begann er dann eine Bühnenkarriere, zuerst an Theatern in der französischen Provinz. 1959 folgte er einem Ruf an die Grand Opéra Paris und an die Pariser Opéra-Comique. An letzterer ist er bis Anfang der achtziger Jahre aufgetreten, u.a. 1962 in der Uraufführung der Oper 'Princesse Pauline' von Henri Tomasi. 1970 erhielt er als Nachfolger von Roger Bourdin eine Professur am Conservatoire von Paris. Noch bis 1988 trat er gelegentlich als Sänger auf, war aber auch als Regisseur tätig. Am Grand Théâtre Genf wirkte er in zwei wichtigen Uraufführungen von Opern mit: 1963 als Sbrignani in 'Monsieur de Pourceaugnac' von Frank Martin und am 13.6.1966 als Figaro in 'La Mère coupable' von Darius Milhaud. In den Jahren 1954-77 war er fast alljährlich bei den Festspielen von Aix-en-Provence zu hören, u.a. 1961 in der Uraufführung der Oper 'Lavinia' von Henri Barraud. 1956 gab er Konzerte bei den Festspielen von Salzburg. 1958 gastierte er an der Mailänder Scala als Torquemada in 'L'Heure espagnole' von Ravel, 1963 und 1968 wirkte er beim Holland Festival mit; 1966, 1967 und 1979 war er an der Oper von Monte Carlo zu Gast, 1965 und 1967 am Théâtre de la Monnaie Brüssel, 1967 in London. 1983 trat er in Brüssel in der Uraufführung der Oper 'La Passion de Gilles' von Philippe Boesmans auf. Hinzu kamen zahlreiche weitere Gastspielauftritte an Bühnen in der französischen Provinz. Sein sehr vielseitiges Bühnenrepertoire enthielt an erster Stelle Partien aus dem Buffo- und dem Charakterfach. So sang er den Guglielmo in 'Così fan tutte', den Antonio in 'Figaros Hochzeit', den Basilio im 'Barbier von Sevilla', den Grafen Robinson in Cimarosas 'Matrimonio segreto', den Raimbaud in Rossinis 'Le Comte Ory', den Somarone in 'Béatrice et Bénédict' von Berlioz, den Jean in 'Les Noces de Jeannette' von Massé, den Boniface in 'Le jongleur de Notre-Dame' von Massenet, den König in 'Le Roi d'Yvetot' von Ibert und den Torquemada in 'L'Heure espagnole'. Seine Schwester Denise Benoit hatte als Sopranistin eine erfolgreiche Karriere, die sie jedoch relativ früh aufgab. Von ihrer Stimme existieren Schallplattenaufnahmen auf Decca und Pathé. Jean-Christophe Benoit hat Aufnahmen auf sehr vielen Schallplattenmarken gemacht. Dabei handelt es sich meistens um kleinere Partien in kompletten Opernaufnahmen; so singt er allein in vier 'Carmen'-Aufnahmen den Dancairo. Seine Schallplatten erschienen bei Pathé ('Platée' von Rameau, 'Les cloches de Corneville' von Planquette), HMV (vollständige Opern 'Lakmé' und 'Hoffmanns Erzählungen', Bartolo im 'Barbier von Sevilla'), RCA, Vox, CBS ('Les Indes galantes' von Rameau), Decca, Eurodisc, Nonesuch, Columbia ('La Périchole' von Offenbach), Barclay Records ('Le Maître de chapelle' von Paër), EMI ('Une Education manquée' und Lieder von Chabrier).

 

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