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Marianna Barbieri-Nini on iTunes


Barbieri-Nini Marianna
soprano

Zu ihren Gesanglehrern gehörten die Pädagogen L.Barbieri, Romani, Nicola Vaccai, schließlich die große Sängerin Giuditta Pasta. 1840 debütierte sie an der Mailänder Scala als Antonina in 'Belisario' von Donizetti, erlebte jedoch einen niederschmetternden Mißerfolg. Auch weitere Versuche die Bühne zu betreten verliefen erfolglos, und zwar deshalb, weil die Künstlerin von einer geradezu abstoßenden Häßlichkeit war, die das Publikum daran hinderte, ihre herrliche Stimme zu würdigen. In der Saison 1840-41 sang sie dann am Teatro della Pergola in Florenz die Titelheldin in 'Lucrezia Borgia' von Donizetti, wobei sie im ersten Akt eine Maske trug. Die Vorstellung wurde zu einem grandiosen Triumph für die Künstlerin, der jetzt alle Bühnen in Italien offenstanden. Giuseppe Verdi wurde ein großer Bewunderer ihrer Kunst und schätzte die erregende Dramatik ihres Vortrages ebenso wie die Kraft und die Größe ihres dramatischen Soprans. So übertrug er ihr wichtige Partien in Uraufführungen seiner Opern: am 3.11.1844 sang sie am Teatro Argentina in Rom die Lucrezia in 'I due Foscari', am 25.10.1848 am Teatro Grande von Triest die Gulnara in 'Il Corsaro'. Ihr großer Tag kam, als sie am 14.3.1847 am Teatro della Pergola von Florenz in der Uraufführung von Verdis 'Macbeth' die Partie der Lady Macbeth gestaltete. Sie vollbrachte darin eine unvergeßliche Leistung. Sie hatte sich allein drei Monate damit beschäftigt, teilweise unter Anleitung des Komponisten, für die berühmte Schlafwandelszene jede einzelne Bewegung einzustudieren, und so konnte sie das Premierenpublikum in suggestiver Weise begeistern. Am 25.11.1847 sang sie am Teatro San Carlo Neapel in der Uraufführung von Giovanni Pacinis Oper 'Merope', 1855 am Teatro Fenice Venedig in der Uraufführung der Oper 'L'Ebrea' von Giuseppe Apolloni die Rolle der Leila. 1850 erlebte man sie am Teatro Comunale Bologna als Lady Macbeth und als Luisa Miller von Verdi, als Lucrezia Borgia von Donizetti und in der Uraufführung der Oper 'Mazeppa' von Fabio Campana, 1852 am Teatro Argentina in Rom als Beatrice in 'Buendelmonte' von G.Pacini, bereits 1848 am Teatro San Carlo Neapel als Lucrezia Borgia. Sie gastierte auch 1852 in am Her Maesty's Theatre in London 1856 gab die große Künstlerin ihre Karriere auf und wirkte dann als gesuchte Pädagogin in Florenz. In erster Ehe war sie mit dem aus Siena stammenden Grafen Nini, nach dessen Tod in zweiter Ehe mit dem Wiener Pianisten Leopold Hackensöllner verheiratet. Dieser beschrieb ihr Leben ('Marianna Barbieri. Le memorie di una cantatrice').

 

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