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Bettini Alessandro
tenore

Der Künstler hatte eine sehr lange, nahezu 50jährige Karriere von internationalem Rang. Besonders beliebt war er in England; hier sang er allein während zwanzig Spielzeiten an der Covent Garden Oper und an anderen Londoner Operntheatern. Nicht weniger erfolgreich waren seine zahlreichen Auftritte am Théâtre-Italien in Paris. Hier wirkte er auch bei den Konzerten mit, die der große Komponist Gioacchino Rossini in seinem Haus veranstaltete. Seine besondere Glanzrolle war der Graf Almaviva in Rossinis 'Barbier von Sevilla', den er im Verlauf seiner Karriere 1800mal gesungen haben soll. 1846 sang er sehr erfolgreich am Teatro Valle in Rom den Tonio in Donizettis 'Regimentstochter' als Partner der damals in dieser Oper brillierenden Angiolina Zoja. 1860 feierte man ihn am Teatro Apollo in Rom, 1864 am Teatro Argentina in Rom (als Lyonel in Flotows 'Martha' und als Graf Almaviva, den er am gleichen Haus 1866 wiederholte); am Teatro Real Madrid wie bei Konzerten vor dem spanischen Hof kam er zu großen Erfolgen. In England gastierte er 1855 am Drury Lane Theatre in London als Elvino in 'La Sonnambula', am Her Majesty's Theatre 1862 als Idreno in 'Semiramide' von Rossini, an der Covent Garden Oper London 1868 als Don Ottavio im 'Don Giovanni' und als Tamino in der 'Zauberflöte', 1870 als Raoul in Meyerbeers 'Hugenotten', 1871 und 1872 als Corentin in 'Dinorah' vom gleichen Komponisten, als Nemorino in 'Elisir d'amore', als Tonio in 'La Fille du régiment' und als Max(!) im 'Freischütz', 1873 als Georg im 'Nordstern' von Meyerbeer, 1874 als Laërte in 'Hamlet' von A.Thomas, 1876 als Henri in 'Les Diamants de la Couronne' von Auber. 1870 wirkte er in der englischen Premiere der Oper 'Mignon' von Ambroise Thomas mit, die am Drury Lane Theatre London stattfand. Von den Uraufführungen zeitgenössischer Opern, an denen er teilnahm, seien genannt: 'Roberto Bruce' von Rossini (Grand Opéra Paris, 30.12.1846), 'Gianni di Nisida' von G.Pacini (Teatro Apollo Rom, 29.10.1860), 'Stefania' von R.Gentili (ebenfalls Teatro Apollo Rom, 24.11.1860), 'Esmeralda' von Campana (Kaiserliche Hofoper St. Petersburg, 20.12.1869). 1877 sang er in der Londoner Georges Hall eine Solopartie in der Kantate 'Maria di Gand' von Tito Mattei. Noch 1894 ist er in Rom in einem Konzert aufgetreten. Er war verheiratet mit der berühmten Mezzosopranistin Zélia Trebelli (1834-92), die zu den großen Primadonnen der englischen Hauptstadt ihrer Epoche gehörte und zuerst am Her Majesty's Theatre und seit 1868 oft an der Covent Garden Oper London sang. Aus dieser Ehe, die nur einige Jahre Bestand hatte, stammte eine Tochter, die zuerst unter dem Namen Antoinette Trebelli-Bettini, später unter dem Künstlernamen Antonia Dolores auftrat. Der Künstler sollte nicht mit dem gleichaltrigen italienischen Tenor Geremia Bettini (1823-65) verwechselt werden. Beide Künstlerbiographien sind nicht immer klar voneinander zu trennen.

 

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