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Dérivis Prosper
basso

Er war der Sohn des langjährigen berühmten Bassisten der Pariser Grand Opéra Henri-Étienne Dérivis (1780-1856). Er wurde am Conservatoire von Paris ausgebildet, und zwar hauptsächlich durch Pellegrini und durch Auguste Nourrit. 1831 kam es zu seinem Debüt (in 'Moïse' von Rossini) an der Grand Opéra Paris, an der er in den folgenden zehn Jahren eine große Karriere durchlief. Während dieser Zeit sang er an diesem Haus in mehreren denkwürdigen Uraufführungen, so am 1.10.1832 in 'Le Serment' von Auber, am 23.2.1835 den Herold in 'La Juive' von Halévy, am 29.2.1836 den Nevers in den 'Hugenotten' von Meyerbeer, am 10.9.1838 den Balducci in 'Benvenuto Cellini' von Berlioz, am 10.4.1840 den Félix in 'Les Martyrs' von Donizetti (später in Italien als 'Poliuto' bekannt geworden). 1834 wirkte er an der Grand Opéra in einer sehr erfolgreichen Aufführung von Mozarts 'Don Giovanni' mit, 1837 in der Uraufführung von Louis Niedermeyers Oper 'Stradella', 1838 in der Uraufführung von Halévys 'Guido et Ginevra'. Seine glänzende Karriere weitete sich über ganz Europa aus. 1842-43 hatte er sehr große Erfolge an der Mailänder Scala, zumal als er dort am 9.3.1842 in der Uraufführung von Verdis 'Nabucco' die Partie des Zaccaria sang. Das Werk, das vom Publikum als Aufruf zur Einigung Italiens angesehen wurde, erregte stürmische Begeisterung; die Szene des Sklavenchores am Ende des 3. Aktes und die anschließende Prophezeiung des Zaccaria 'Del futuro nel buio discerno' mußten unter unbeschreiblichem Jubel wiederholt werden; die Oper erlebte bis zum Ende des Jahres 1842 an der Scala 42 Vorstellungen. Darauf sang der Künstler auch am 11.2.1843 an der Scala in der Uraufführung von Verdis 'I Lombardi' die Rolle des Pagano. Am 19.5.1842 wirkte er in einer weiteren wichtigen Uraufführung mit: er sang im Wiener Theater am Kärntnertor in Donizettis 'Linda di Chamounix' den Präfekten. Seit 1857 wurden seine Auftritte seltener, doch trat er noch 1862 am Teatro Comunale Bologna als Sparafucile im 'Rigoletto' und als Calistene in 'Poliuto' von Donizetti auf. Er wirkte später als Gesanglehrer am Pariser Conservatoire. Neben Nicolas Levasseur galt er als der bedeutendste französische Bassist seiner Epoche. Man bewunderte bei der Tiefe und dem Volumen seiner Baßstimme deren Koloraturgewandtheit und deren Ausdrucksvermögen ganz besonders in lyrischen Passagen.\n

 

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