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Olivero Magda
soprano

Sie studierte am Konservatorium von Turin Gesang, Klavierspiel und Musikwissenschaft; weitere Ausbildung in der Solistenklasse des italienischen Rundfunks, Schülerin der Pädagogen Luigi Gerussi und Luigi Ricci. Bühnendebüt 1933 am Teatro Vittorio Emanuele von Turin als Lauretta in "Gianni Schicchi" von Puccini. Noch im gleichen Jahr trat sie an der Mailänder Scala auf (Antrittspartie: Anna in Verdis "Nabucco"), wo sie 1938-39 wieder zu hören war. Bis 1941 hatte sie große Erfolge an den führenden italienischen Bühnen (Teatro San Carlo Neaapel, Teatro Verdi Triest), vor allem als Adriana Lecouvreur, als Liu in "Turandot", als Suor Angelica, als Violetta in "La Traviata" und als Minnie in Puccinis "Fanciulla del West". Nach ihrer Heirat im Jahre 1941 gab sie ihre Karriere zunächst auf und gab nur noch gelegentlich Wohltätigkeitskonzerte. 1951 sang sie auf Wunsch des Komponisten Cilea nochmals die Titelrolle in dessen Oper "Adriana Lecouvreur". Der Erfolg war so groß, daß sie nach zehnjähriger Pause nun eine zweite, noch glanzvollere Karriere begann. Sie wirkte jetzt vor allem an der Oper von Rom und an der Mailänder Scala. Dazu Gastspiele am Stoll Theatre London (1952 als Mimi in "La Bohème"), in Paris, Brüssel, Amsterdam und Buenos Aires, beim Maggio musicale von Florenz und bei den Festspielen von Verona (1951-54, 1960-62). 1954 gastierte sie am Teatro San Carlos Lissabon als Suor Angelica in der gleichnamigen Puccini-Oper. Am 25.2.1956 wirkte sie am Teatro San Carlo Neapel in der Uraufführung der Oper "La Guerra" von Renzo Rossellini mit, 1963 am Teatro della Pergola Florenz in der von "La Celestina" von Flavio Testi. 1960 trat sie an der Wiener Staatsoper und bei den Festspielen in den römischen Thermen des Caracalla auf, 1966 an der Oper von Antwerpen. Beim Edinburgh Festival von 1963 sang sie wieder die Titelrolle in "Adriana Lecouvreur". 1967 kam es endlich zu ihrem Nordamerika-Debüt, als sie in Dallas die Titelheldin in "Medea" von Cherubini sang. In Dallas bewunderte man sie dann 1967 auch als Fedora in der Oper gleichen Namens von Giordano, als Tosca und als Giorgetta in "Il Tabarro" von Puccini. 1975 wurde die verdiente Sängerin an die Metropolitan Oper New York berufen, wo man sie als Tosca erlebte. Ihre Karriere im Konzertsaal wie auf der Bühne zog sich bis in ihr hohes Alter hin; noch 1990 sang sie am Theater von Iesi die Adriana Lecouvreur.Die namentlich im lyrischen Repertoire ausgezeichnete Stimme der Künstlerin, die auch als große Darstellerin galt, wurde zunächst auf Cetra aufgenommen (u.a. Liu in vollständiger Oper "Turandot"). Später erschienen Schallplatten bei Decca (Titelheldin in "Fedora" von Giordano, Ausschnitte aus "Francesca da Rimini" von Zandonai). Holländische Privataufnahme einer konzertanten Aufführung von Mascagnis "Iris" (Concertgebouw Orchest, 1972). Auf MRF singt sie die Minnie in einer Aufnahme von "La Fanciulla del West" aus Turin von 1966, die Giorgetta in "Il Tabarro" von Puccini, (Mitschnitt einer Aufführung in Florenz von 1970), auf ANNA-Records in "Risurrezione" von Alfano, in "Medea" von Cherubini und in "Madame Butterfly", auf Morgan als Küsterin in "Jenufa" (Scala, 1974) zu hören, auf HRE als Tosca, auf Melodram als Adriana Lecouvreur und als Tosca, im "Werther" von Massenet und in "Mazeppa" von Tschaikowsky (Mitschnitt einer Aufführung in Florenz, 1954), auf Eklipse in "Guerra" von R.Rosselini. 1993 kam auf Bongiovanni eine Arien-Platte der inzwischen 83jähriugen (!) Sängerin heraus, die eine immer noch schöne Stimme präsentiert

 

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